Der Weg aus dem Konflikt hinaus ist der Weg hindurch.

Unge­lös­te Kon­flik­te kos­ten Zeit, Ner­ven und sind teu­er. Sie behin­dern die Kom­mu­ni­ka­ti­on, blo­ckie­ren Ent­schei­dun­gen und ersti­cken die Krea­ti­vi­tät. Die mit Kon­flik­ten ver­bun­de­ne Belas­tung führt zu Leis­tungs­ver­lus­ten, zu inne­rer Kün­di­gung oder zu Fehl­zei­ten – bis hin zu Gerichts­pro­zes­sen oder kost­spie­li­gen Tren­nun­gen. Es lohnt sich sehr, sich mit der Lösung von Kon­flik­ten zu beschäf­ti­gen.

Füh­rungs­kräf­te sind in aller Regel nicht dar­in aus­ge­bil­det, eska­lier­te Kon­flik­te mit den ein­her­ge­hen­den hef­ti­gen Emo­tio­nen sicher zu steu­ern.

Sich dafür kom­pe­ten­te Unter­stüt­zung zu holen, ist daher kein Offen­ba­rungs­eid, son­dern zeugt von Tat­kraft, Mut und Pro­fes­sio­na­li­tät.

Ich bin als Media­tor umfas­send aus­ge­bil­det und zur Qua­li­täts­si­che­rung mei­ner Arbeit vom größ­ten deut­schen Ver­band der Media­to­ren (BM ®) zer­ti­fi­ziert.

                             

Informationen zum Thema Wirtschaftsmediation:

Was ist Wirtschaftsmediation

Media­ti­on ist ein pro­fes­sio­nel­les, struk­tu­rier­tes Ver­fah­ren zur Ver­mitt­lung in Kon­flik­ten, bei dem eine neu­tra­le und unab­hän­gi­ge drit­te Par­tei (Media­to­ren) einen Kon­flikt­klä­rungs- und Lösungs­pro­zess zwi­schen den Kon­flikt­par­tei­en (Medi­an­den) in Gang bringt.

Media­ti­on hat sich in den letz­ten 20 Jah­ren als eine effek­ti­ve Metho­de der Kon­flikt­be­ar­bei­tung fest eta­bliert. Die Anwen­dungs­ge­bie­te und Arbeits­for­men in der Media­ti­on sind viel­fäl­tig – das Prin­zip und das Ziel der Media­ti­on ist über­all gleich: Men­schen, die durch Kon­flik­te in eine Sack­gas­se gera­ten sind, zu unter­stüt­zen, eige­ne kon­struk­ti­ve Lösun­gen für ihren Kon­flikt zu fin­den. Nie­mand soll am Ende als Ver­lie­rer daste­hen.

Media­ti­on geht davon aus, dass Lösun­gen, die die Betrof­fe­nen direkt mit­ein­an­der aus­han­deln, eine höhe­re Qua­li­tät haben und in der Regel bes­ser hal­ten als Lösun­gen, die ihnen von außen dik­tiert wur­den. Media­ti­on setzt auf akti­ve Mit­ar­beit und för­dert eine Kul­tur der Ver­ant­wor­tung.

Die Kon­flikt­par­tei­en wer­den als Exper­ten für ihren Kon­flikt gese­hen – eben­so wie für die Lösun­gen. Die Betrof­fe­nen kön­nen am bes­ten beur­tei­len, ob ein Lösungs­vor­schlag zu ihnen passt, ihren Inter­es­sen und ihrer Situa­ti­on gerecht wird. Aller­dings sind sie oft so in ihren Kon­flikt ver­strickt, dass sie allei­ne nicht mehr dazu in der Lage sind, auf­ein­an­der zuzu­ge­hen und ohne frem­de Hil­fe eine befrie­di­gen­de Lösung aus­zu­han­deln.

Als unab­hän­gi­ge und neu­tra­le Dritt­par­tei haben Media­to­ren kei­ne „Akti­en im Spiel“, son­dern kön­nen sich ganz dar­auf kon­zen­trie­ren, Klä­rungs­dia­lo­ge zwi­schen den Kon­flikt­par­tei­en in Gang zu brin­gen.

Media­to­ren sind Exper­ten für Kon­flik­te – ihre Dyna­mi­ken und Hin­ter­grün­de – sowie Exper­ten für den Pro­zess der Kon­flikt­be­ar­bei­tung. Als all­par­tei­li­che Ver­mitt­ler unter­stüt­zen sie jede Par­tei dar­in, ihre Anlie­gen, Inter­es­sen und Zie­le im Kon­flikt klar zu for­mu­lie­ren. Als Klä­rungs­hel­fer för­dern sie indi­vi­du­el­le Klä­rungs­pro­zes­se der Betei­lig­ten und gegen­sei­ti­ge Ver­stän­di­gung. Sie hel­fen den Betrof­fe­nen, die Sicht­wei­sen der Gegen­sei­te bes­ser nach­zu­voll­zie­hen (Per­spek­tiv­wech­sel).

Media­to­ren tun dies durch gutes und inten­si­ves Zuhö­ren, struk­tu­rie­ren­de Mode­ra­ti­on und klä­ren­de Fra­gen. Jede Kon­flikt­par­tei bekommt aus­rei­chend Zeit, ihre Sicht auf den Kon­flikt dar­zu­stel­len. Hin­ter­grün­de des Kon­flikts wer­den her­aus­ge­ar­bei­tet. In der Regel kommt es zu deut­li­chen Aha-Effek­ten auf bei­den Sei­ten: „Ach so hast du das gemeint. Dar­um geht es dir.“ Brü­cken der Ver­stän­di­gung wer­den geschla­gen. Gegen­sei­ti­ge Vor­wür­fe ver­wan­deln sich so häu­fig in eine gemein­sa­me Suche nach Lösun­gen, die den Inter­es­sen aller bes­ser gerecht wer­den (win-win).

Ein aus­führ­li­ches Infor­ma­ti­ons­pa­pier zur Media­ti­on mit Fra­gen­ka­ta­log fin­den Sie hier.

Zusätz­lich fin­den Sie hier den Erklär­film ‘Was ist Media­ti­on?’ vom BM (Bun­des­ver­band für Media­ti­on).

Mein Angebot

In Orga­ni­sa­tio­nen ist die Ver­ant­wor­tung für den Umgang mit Kon­flik­ten klar defi­niert: Sie liegt in den Hän­den der Füh­rungs­kräf­te. Als Kon­flikt­be­ra­ter stel­le ich mich daher in den Dienst der ver­ant­wort­li­chen Füh­rungs­kraft, die die Pro­zess­ge­stal­tung und Mode­ra­ti­on an mich dele­giert, um sich voll auf ihre inhalt­li­che Ver­ant­wor­tung kon­zen­trie­ren zu kön­nen.

Mein Leis­tungs­ver­spre­chen ist nicht Har­mo­nie, son­dern Klar­heit: In einem Pro­zess, der von einer sorg­fäl­ti­gen Auf­trags­klä­rung über die Mode­ra­ti­on von Ver­stän­di­gungs­dia­lo­gen bis zur Nach­be­ra­tung reicht, unter­stüt­ze ich die Füh­rungs­kraft, Klar­heit über die Kon­flikt­si­tua­ti­on zu gewin­nen und die rich­ti­gen Kon­se­quen­zen abzu­lei­ten.

Mei­ne Leis­tun­gen sind:

Konfliktklärung/Mediation
Klar­heit und Hand­lungs­fä­hig­keit in eska­lier­ten Kon­flik­ten wie­der­ge­win­nen. Die Kon­flikt­par­tei­en über schwie­ri­ge The­men in einen ech­ten Dia­log brin­gen.

Kon­flikt­coa­ching
Mehr Sou­ve­rä­ni­tät in schwie­ri­gen zwi­schen­mensch­li­chen Situa­tio­nen gewin­nen: Bera­tung für Ein­zel­per­so­nen.

Teament­wick­lung
Erhö­hung der Kon­flikt­sta­bi­li­tät und Kon­flikt­kom­pe­tenz in Ihrem Team.

Was mich als Wirtschaftsmediator ausmacht

Die fach­li­che Basis als Wirt­schafts­me­dia­tor ist mei­ne gründ­li­che Aus­bil­dung bei inme­dio
Frankfurt/Berlin und die Zer­ti­fi­zie­rung beim BM (Bun­des­ver­band für Media­ti­on) und nach dem Media­ti­ons­ge­setz (ZMe­diatAus­bV).

Ich arbei­te aus­schließ­lich in Wirt­schafts­un­ter­neh­men. Mein Schwer­punkt sind eska­lier­te Kon­flik­te zwi­schen Men­schen und Teams, die wei­ter zusam­men­ar­bei­ten sol­len.

Mit mei­nem Wis­sen über Orga­ni­sa­tio­nen, als sys­te­mi­scher Bera­ter, aus der lang­jäh­ri­gen Erfah­rung im Coa­ching von Füh­rungs­kräf­ten und zahl­rei­chen Teament­wick­lungs­pro­zes­sen kann ich neben den zwi­schen­mensch­li­chen auch sys­te­misch-struk­tu­rel­le Kon­flik­t­ur­sa­chen prä­zi­se erfas­sen.

Die per­sön­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit den eige­nen beruf­li­chen und pri­va­ten Kon­flik­ten und das dar­in ent­hal­te­ne Wachs­tum sind Teil mei­nes Ent­wick­lungs­pro­zes­ses als Mensch. Und sie sind das Fun­da­ment für die Beglei­tung schwie­ri­ger Pro­zes­se. Kun­den und Kol­le­gen schät­zen mei­ne Ruhe, Klar­heit und Sou­ve­rä­ni­tät sowie mei­ne Fähig­keit, ande­ren empa­thisch und wert­schät­zend zu begeg­nen.

Andau­ern­de Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung ist ganz selbst­ver­ständ­li­cher Bestand­teil mei­nes pri­va­ten und beruf­li­chen Lebens. Mir ist es wich­tig, Ver­bind­lich­keit, Inte­gri­tät und Authen­ti­zi­tät zu leben.

Warum ich gerne als Wirtschaftsmediator arbeite

Ich bin im aller­ers­ten Beruf Hand­werks­meis­ter gewe­sen. Mein Vater hat­te ein Unter­neh­men, im Alter von 24 Jah­ren hät­te ich es über­neh­men kön­nen. Aber die Kon­flik­te zwi­schen uns waren so erheb­lich, dass ich damals das Unter­neh­men nicht über­nom­men habe. Hät­ten wir damals eine Media­ti­on in Anspruch genom­men, gäbe es das Unter­neh­men ver­mut­lich noch.

Aus die­ser Erfah­rung ent­stand spä­ter der Wunsch, in Kon­flik­ten pro­fes­sio­nell zu ver­mit­teln. Kon­flik­te sind angst­be­setzt und die Hilf- und Sprach­lo­sig­keit ist oft groß. Auch für mich als Bera­ter fühlt sich das Arbei­ten „zwi­schen den Fron­ten“ oft alles ande­re als leicht und schön an. Den­noch mag ich die­se Tätig­keit.

Dafür gibt es gute Grün­de: Jede Kon­flikt­si­tua­ti­on ist anders und jeder Auf­trag for­dert mich neu her­aus. Die Dyna­mik in Kon­flikt­si­tua­tio­nen macht den Ver­lauf unvor­her­seh­bar und ver­langt den Ein­satz all mei­ner Fähig­kei­ten. Damit erfüllt die­se Arbeit mein Bedürf­nis, mich zu ent­wi­ckeln. Und sie ist sehr loh­nend: Wenn Klar­heit in unüber­sicht­li­chen und belas­ten­den Situa­tio­nen ent­steht und Lösungs­we­ge frei wer­den, bin ich dank­bar, dazu einen Bei­trag geleis­tet zu haben!

Branchenerfahrung

Seit mehr als 20 Jah­ren arbei­te ich als Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­ler, Trai­ner für Füh­rungs­kräf­te, Teament­wick­ler und Busi­ness­coach über­wie­gend in Indus­trie- und IT-Unter­neh­men. Die­se Berufs­bio­gra­fie und mein ursprüng­lich tech­ni­scher Berufs­hin­ter­grund bedeu­ten, dass ich die Struk­tu­ren, Her­aus­for­de­run­gen und typi­schen Schnitt­stel­len­pro­ble­me der ein­zel­nen Berei­che gut ken­ne und im Lau­fe der Jah­re ein tie­fes Ver­ständ­nis von auf­tre­ten­den Kon­flik­ten in Wirt­schafts­un­ter­neh­men ent­stan­den ist. Wirt­schafts­me­dia­ti­on ist häu­fig ver­bun­den mit Fra­gen der Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung an den Eck­punk­ten von Stra­te­gie, Struk­tur und Kul­tur.

Men­schen, die ich mit dem Ver­fah­ren der Media­ti­on im Auf­fin­den guter Lösun­gen unter­stüt­ze, schät­zen mei­nen ruhi­gen, sach­lich-struk­tu­rier­ten Arbeits­stil und es ent­steht schnell ein gutes Arbeits­bünd­nis.

Sie möchten Mediation in Anspruch nehmen? Die ersten Schritte dazu finden Sie hier

Ein ers­tes, kos­ten­lo­ses Kon­takt­ge­spräch dient dem gegen­sei­ti­gen Ken­nen­ler­nen und der Klä­rung Ihrer grund­sätz­li­chen Fra­gen. Sie schil­dern kurz Ihre Situa­ti­on und Ihr Anlie­gen und ich prü­fe, ob ich Ihnen nütz­lich sein kann.

Wenn danach für bei­de auf einer inhalt­li­chen und auf der Ebe­ne des ‚Bauch­ge­fühls‘ der Ein­druck ent­steht, es könn­te pas­sen, tref­fen wir uns zur Auf­trags­klä­rung.

In die­sem aus­führ­li­chen Gespräch tau­schen wir alle Infor­ma­tio­nen aus, die für eine sinn­vol­le Maß­nah­men­pla­nung wich­tig sind: Kon­flikt­the­men und –betei­lig­te, Zie­le und Erwar­tun­gen, Vor­ge­schich­te, bis­he­ri­ge Lösungs­we­ge, Zeit- und Kos­ten­rah­men, Alter­na­ti­ven zu einer Media­ti­on …

Außer­dem klä­ren wir die Rol­len im Media­ti­ons­pro­zess und legen so die Basis für eine ver­bind­li­che und gute Zusam­men­ar­beit.

Erst nach die­sem Gespräch ent­schei­den wir, ob wir in gemein­sa­mer Ver­ant­wor­tung eine Wirt­schafts­me­dia­ti­on begin­nen.

Wie ich arbeite

In der Zusam­men­ar­beit mit mei­nen Auf­trag­ge­bern lege ich Wert auf gegen­sei­ti­ge Ver­bind­lich­keit und kla­re Ver­ant­wort­lich­kei­ten im Bera­tungs­pro­zess. Ich schät­ze eine wert­schät­zen­de Zusam­men­ar­beit auf Augen­hö­he und wah­re gleich­zei­tig die für den kri­ti­schen Außen­blick not­wen­di­ge Distanz. Abso­lu­te Ver­trau­lich­keit ist eine Selbst­ver­ständ­lich­keit und gehört zu den ethi­schen Grund­sät­zen unse­rer Arbeit als Media­to­ren.

Ich neh­me nur Auf­trä­ge an, die mei­nen Kri­te­ri­en von Sinn­haf­tig­keit und Ethik ent­spre­chen.

Ver­ein­ba­ren Sie einen kos­ten­frei­en Tele­fon­ter­min mit mir, um über Ihr Media­ti­ons­an­lie­gen zu spre­chen.

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